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Cäcilienchor Frankfurt

Der Cäcilienchor Frankfurt zählt zu den ältesten und traditionsreichsten Oratorienchören Deutschlands. Seit seiner Gründung 1818 durch Johann Nepomuk Schelble ist es dem Chor dank des Engagements seiner Sängerinnen und Sänger gelungen, sein hohes künstlerisches Niveau über fast 200 Jahre zu wahren.

„Die Leute singen mit so viel Feuer und so zusammen, dass es eine Freude ist.“

Was Felix Mendelssohn-Bartholdy, der den Chor dirigierte und ihm mehrere Kompositionen widmete, 1832 über den Cäcilienchor schrieb, gilt auch heute noch.

Der Cäcilienchor in der Oper Frankfurt
Der Cäcilienchor in der Oper Frankfurt

Gewidmet der Heiligen Cäcilia, der Patronin der Kirchenmusik, ist der Name Programm. Die Pflege der geistlichen Chormusikwerke steht im Vordergrund der Konzerttätigkeit des Chores, der unter anderem den drei großen Kompositionen Bachs zur Auferstehung verhalf. Nur wenige Wochen nach der berühmten Wiederaufführung durch Mendelssohn-Bartholdy in Berlin, wurde dem Frankfurter Publikum 1829 zum ersten Mal die Matthäus-Passion zu Gehör gebracht, 1833 folgten die h-Moll Messe und 1858 das Weihnachtsoratorium. Ein weiteres herausragendes Ereignis im Konzertleben des Chores war die szenische Uraufführung von Orffs "Carmina Burana" im Jahre 1937.

Der Cäcilienchor, der heute für ein breitgefächertes Repertoire sowie anspruchsvolles Konzertprogramm steht und auch auf der internationalen Bühne tätig ist (Gastspiele in Israel, Japan, USA u.a.), kann auf eine lange Reihe von berühmten Dirigentenpersönlichkeiten zurückblicken. Als Gastdirigenten arbeiteten unter anderem Kurt Thomas, Wilhelm Furtwängler, Sir Georg Solti, Lorin Maazel, Kurt Masur und Sebastian Weigle mit dem Chor zusammen. Zu den Leitern dieses einzigartigen Ensembles zählten Theodor Egel sowie Enoch zu Guttenberg.

Der Chor besteht aus ca. 100 Männern und Frauen und trifft sich regelmäßig einmal wöchentlich zu intensiver Probenarbeit. Die Mitglieder gehen den unterschiedlichsten Berufen in der Metropole und der Umgebung nach und sind damit ein Spiegelbild der Gesellschaft der Region Rhein-Main. Christian Kabitz als künstlerischer Leiter und Otto Honeck am Klavier studieren neue Werke sehr sorgfältig ein und beleben Repertoirestücke stets aufs Neue. Parallel zum Studium der Partituren werden Stimmbildung und chorische Weiterbildung angeboten, die Klangqualität, Intonationssicherheit und Stimmführung auf ein professionelles Niveau entwickeln.

Im Jahre 2000 wurde der Cäcilienchor mit dem Binding-Kulturpreis ausgezeichnet.

Der Cäcilienchor ist Mitglied im Verband Deutscher Konzertchöre (VDKC):

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In den mehr als 90 Jahren seines Bestehens ist der VDKC zu einer gemeinnützigen Vereinigung profilierter und besonders ambitionierter Laienchöre von bundesweiter Repräsentanz gewachsen. Seine ideelle Grundlage ist die Pflege anspruchsvoller Chormusik in Aufführungen mit hohem künstlerischen Rang. Das Chorkonzert als künstlerisches und gesellschaftliches Ereignis steht im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit des VDKC und seiner Mitgliedschöre.

Quelle: VDKC-Homepage